Ernährungsumstellung – die ersten Schritte

Aller Anfang ist schwer, das betrifft auch eine langfristige Ernährungsumstellung. Oft fehlt der Mut, einfach mal anzufangen. Ich zeige euch heute ein paar kleine Schritte, wie ihr euer Leben gesünder gestalten könnt!

Kaffee und Tee nicht süßen

Vielleicht ist es für den ein oder anderen unter euch schon eine Selbstverständlichkeit – für viele andere aber unvorstellbar: Kaffee und Tee ohne Zucker. Wer nicht daran gewöhnt ist, sollte ich langsam daran gewöhnen. Ihr müsst nicht von heute auf morgen ungesüßten Kaffee trinken! Fangt mit weniger Zucker an, steigt auf gute Biotees mit süßer Note um (Ich bin ein großer Fan von Yogi Tee) und nehmt mehr Milch in euren Kaffee. Ich hatte auch lange Zeit einen Löffel Zucker im Kaffee, bis ich mich umgewöhnt habe. Seither mag ich süßen Kaffee gar nicht mehr!

Vorkochen

„Ich hab ja nur eine kurze Mittagspause“, „Auf der Arbeit hab ich so viel Stress“, „Ich komm nie dazu“… so oder ähnlich lauten die Ausreden, wenn es darum geht, warum man nicht gesünder im Alltag isst und ständig auf Fastfood und Fertigprodukte zurückgreift.

Dabei ist es gar nicht so schwer, diese Hürde aus der Welt zu schaffen. Das Zauberwort lautet Vorkochen.

Ihr könnt am Abend in kurzer Zeit für mehrere Tage vorkochen und euer Essen mit zur Arbeit nehmen. Das ist einfach, günstig und lässt euch direkt gesünder essen.

Beispielsweise lassen sich Quinoa, Reis oder Couscous in einem großen Topf prima kochen und über mehrere Tage verteilt essen. Dazu könnt ihr euch frischen Salat vorbereiten oder Gemüse kurz anbraten und zu den vollwertigen Kohlenhydraten geben.

Gewürze ausprobieren

Hört sich simpel an, kann aber Wunder wirken und die Mahlzeiten interessanter gestalten. Ich verwende am liebsten Curry, Paprikagewürz und ganz besonders Zimt! Und alles in großen Mengen. Probiert euch durch, schaut auf einem Wochenmarkt vorbei und findet Gewürze, die euer Essen ein wenig aufwerten! So fällt die Ernährungsumstellung gleich leichter.

Back to the roots

Kartoffeln, Reis und Nudeln – Komplexe Kohlenhydrate sind gesund, machen lange satt und lassen sich gut vorkochen.

Kartoffeln kannst du als Pellkartoffeln im Wasser kochen, oder aber im Ofen als Kartoffelspalten für gut eine Stunde backen. Gut gewürzt sind sie ein toller Pommes-Ersatz! Achte bei Reis auf Vollkornreis. Er lässt sich lecker mit Gemüse kombinieren und für die Mittagspause vorbereiten. Ähnlich auch Nudeln – sie werden zwar gerne als „Dickmacher“ bezeichnet, sind aber in der Vollkornvariante lecker, gesund und sättigen lange.

Entscheide dich für gesunde Snacks!

In einer Ernährungsumstellung zählen vor allem die Kleinigkeiten. Selbst wenn du dich in den Hauptmahlzeiten gesund ernährst, bringt dir das wenig, wenn du zwischendurch nascht. Es muss nicht immer der Schoko- oder Müsliriegel sein. Wenn der kleine Hunger kommt, solltest du immer unbehandelte Nüsse oder getrocknete Früchte parat haben. Alternativ kannst du natürlich auch Rohkost vorbereiten.

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Iss regelmäßig

Unser Körper braucht in regelmäßigen Abständen essen. Viele lassen ihr Frühstück weg, verfallen deshalb Mittags in Heißhungerattacken und essen abends umso mehr. Das ist der falsche Ansatz. Wenn du regelmäßig, gesund und ausgewogen isst, wird dir der Körper das danken. Gesund essen oder vielleicht auch abnehmen wird oft in Zusammenhang mit wenig Essen und Hungern gesehen. Das ist falsch! Du musst das Richtige essen, nicht weniger oder sogar gar nichts.

Trinke Wasser

Gewöhne dich an Wasser! Ich selbst habe lange mit mir gekämpft. Früher mochte ich lediglich Sprudelwasser, und auch nur in geringen Mengen. Mittlerweile trinke ich nur noch stilles Wasser. Gewohnheiten können sich ändern, wenn du dich bewusst dafür entscheidest. Verzichte als ersten Schritt auf Cola und andere zuckerhaltige Getränke. So sparst du Kalorien ein. Steige auf Tees um, probiere dich durch, bis du eine gute Alternative gefunden hast.