Tipps für Malibu und Los Angeles – lohnt sich LA?

Angels Mona Lesjak

USA Roadtrip an der Westküste – Angekommen in Los Angeles

Wir näherten uns unserem südlichsten Punkt des USA Roadtrips: Los Angeles. Wir machten halt in Malibu – und standen zwei Stunden im Stau. Malibu überforderte uns – wir hatten hohe Erwartungen, die bei unserem (zu) kurzen Besuch nicht erfüllt werden konnten. Wir kamen zu einem Strand, der uns nicht wirklich begeisterte. Hier hätten wir uns mindestens eine Übernachtung gewünscht, um die wirklich schönen Strandabschnitte zu finden und Malibu auf uns wirken zu lassen.

Los Angeles – Enttäuschung?

In unseren Vorbereitungen auf die Reise hatten wir viel über Los Angeles gelesen. Entweder man hasst LA, oder man liebt es. Uns ging es zunächst auch so: wir fühlten uns nicht wohl. Erschlagen von all den Eindrücken. Wir hatten eine schöne Airbnb, und erreichten unsere Ziele per Auto. Wir hatten zwei Nächte – viel zu wenig. Auch hier kann ich euch raten: nehmt euch Zeit für LA. Viele Erfahrungsberichte sagen, dass man in LA bloß keine Zeit verschwenden sollte – aber: nur kurz auf Stippvisite zu kommen, macht in einer Stadt wie Los Angeles leider gar keinen Sinn. Wir wurden in den 48 Stunden nicht mit der Stadt warm und ich bedauere es im Nachhinein sehr. Ich fühlte mich vor Ort überfordert, für die kurze Zeit die richtigen Highlights heraus zu picken, so groß waren die Möglichkeiten. Außerdem machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, den berühmten Venice Beach zu erkunden: es regnete. Und das ist eine Seltenheit in LA. Meine Restauranttipps, die ich vorher über Blogs gesucht hatte, klapperten wir hoffnungsvoll ab. Das Problem: vor jedem der Hype-Restaurants fanden wir lange Schlangen vor – als gäbe es in LA nur eine handvoll guter Restaurants. 

Meine Empfehlungen unseres Aufenthalts in Los Angeles:

 

Pho Show | Culver City

Dieses asiatische Pho Restaurant war ein spontanes Fundstück – und bietet sowohl für Veganer, als auch für Fleischesser preisgünstig und qualitatives Essen. Von Sommerrollen über super gutes Pho bis hin zu Nudeln gibt es hier alles. 

Hollywood Sign – Runyon Canyon North Entrance

In Hollywood gibt es wunderschöne Wandermöglichkeiten – eine davon bietet der Runyon Canyon. Hier gibt es nur einen kleinen Parkplatz vor dem Parkeingang – ihr solltet daher möglichst früh oder spät kommen, um einen Platz zu ergattern. In den Hills ist fast überall Parkverbot. 
Die Aussicht auf die Stadt und das Hollywood Sign ist atemberaubend und in ca. 10 Minuten Fußmarsch problemlos zu erreichen. Ihr könnt im Park auch einige Zeit verweilen, um alle Blickwinkel auf die Stadt zu erhaschen. 
 

Melrose Avenue – Engelsfoto

Eine der berühmtesten Flügel in LA liegt in der Melrose Avenue, einer Einkaufsstrasse im Herzen von Hollywood. Collette Miller gestaltete die Engelsflügel-Wand, sowie viele weitere berühmte Walls in LA. Wenn ihr hier seid, macht unbedingt einen Abstecher dorthin und lasst euch fotografieren.

Blu Jam Café – French Toast mal anders

Das Blu Jam Café stand ganz oben auf meiner Restaurant-Wunschliste und wir kamen extra Montags ganz früh, um einen der sehr beliebten Plätze zu ergattern. Eins sei gesagt: Günstig ist es hier nicht. Wir zahlten für zwei Kaffees und zwei warme Malzeiten rund 50 Dollar. Dafür war es aber auch ein einmaliges Erlebnis, da das Blu Jam Café für sein French Toast berühmt ist. “Crunchy French Toast” nennt sich die süße Verführung und ist das Markenzeichen des Cafés. Dabei handelt es sich um Brioche in Backteig mit knusprigem Cornflakes Mantel, gegrillt, und mit frischen Beeren sowie Vanillesoße serviert. Sehr lecker. Und wer es lieber herzhaft mag: es gibt auch Frühstücksburger.

Unser Fazit nach zwei Tagen LA: wir kommen wieder. Dieses mal mit mehr Zeit im Gepäck und der nötigen Aufmerksamkeit, die diese Stadt benötigt.